Die ESF-Programme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist eines der fünf Bundesministerien, die den Europäischen Sozialfonds für Deutschland umsetzen. Es hat dazu insgesamt 17 Programme und Maßnahmen in den folgenden vier Schwerpunktbereichen entwickelt, die in der aktuellen Förderperiode 2007-2013 durchgeführt werden:
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf einschließlich Ausbau der Kinderbetreuung
- Chancengleichheit von Frauen und Männern im Erwerbsleben
- beschäftigungsfördernde Angebote für junge, insbesondere benachteiligte Menschen
- ältere Menschen in Gesellschaft und Wirtschaft.
Das Bundesfamilienministerium hat für die aktuelle ESF-Förderperiode beschlossen, wesentliche Teile ihrer ESF-Programme zentral von einer zwischengeschalteten Stelle (Regiestelle) durchführen zu lassen. Die ESF-Regiestelle des Bundesfamilienministeriums ist seit dem 01. Februar 2008 für folgende Programme zuständig:
ESF-Programm
STÄRKEN vor Ort (Lokales Kapital für soziale Zwecke)
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt seit März 2009 das erfolgreiche Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke" unter dem neuen Programmnamen STÄRKEN vor Ort fort. Es ist eines der vier Programme der Initiative JUGEND STÄRKEN, die die Programme des Bundesjugendministeriums im Bereich Reintegration von benachteiligten jungen Menschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund stärker aufeinander abstimmt und bündelt.
Kommunen und Landkreise waren zur Aufstellung eines Lokalen Aktionsplans aufgefordert, in dessen Rahmen nun Mikroprojekte mit einer Förderhöhe von bis zu 10.000,- Euro zur Verbesserung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von jungen Menschen mit schlechteren Startchancen sowie von Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben durchgeführt werden können. Die Adressaten sollen durch kleine lokale Initiativen und Organisationen erreicht und aktiviert werden. Darüber hinaus werden die zivilgesellschaftliche Beteiligung und die Vernetzung der lokalen Akteure unterstützt.
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ESF-Modellprogramm
Perspektive Wiedereinstieg
Viele Mütter möchten nach einer mehrjährigen Familienpause gerne wieder in den Beruf zurückkehren, treffen aber auf Hürden. Um Wiedereinsteigerinnen in dieser schwierigen Phase optimal zu unterstützen und das Beratungsangebot für diese Zielgruppe in Deutschland nachhaltig zu verbessern, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit das ESF-Modellprogramm "Perspektive Wiedereinstieg" gestartet.
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ESF-Programm
Aktionsprogramm Kindertagespflege
Das Aktionsprogramm Kindertagespflege begleitet den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung mit dem Ziel, die frühkindliche Förderung zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Zugleich soll potenziellen Tagespflegepersonen ein Anreiz gegeben werden, sich für diesen Beruf zu entscheiden und zu qualifizieren. Das Programm ruht insgesamt auf drei Säulen:¶
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Neben der Förderung von insgesamt 162 Modellstandorten (Säule 1) steht die flächendeckende 160 Stunden-Grundqualifizierung der Tagespflegepersonen (Säule 2) im Vordergrund. Unter www.vorteil-kinderbetreuung.de kann außerdem auf ein Internetportal zurückgegriffen werden, das fundierte Informationen zur Kindertagespflege bereithält (Säule 3).
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ESF-Programm
Kompetenzagenturen
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in der neuen ESF-Interventionsphase die bisherige Praxis der Kompetenzagenturen bestätigt und an der Grundphilosophie des Programms keine Änderungen vorgenommen. Im Rahmen der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützen die Kompetenzagenturen benachteiligte Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf. Individuelle Beratungs- und Qualifizierungsangebote erleichtern die soziale Integration und erhöhen die Chancen auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Bundesweit wurden ca. 200 Kompetenzagenturen als Anlaufstellen geschaffen
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ESF-Programm
Schulverweigerung - Die 2. Chance
In der aktuellen ESF-Interventionsphase hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Fördermittel für das Programm Schulverweigerung – Die 2. Chance erheblich aufgestockt und dessen Arbeit inhaltlich weiterentwickelt. Ziel des Programms ist es, schuldistanzierte Jugendliche in das Schulsystem zurückzuführen und ihre Chancen auf einen Schulabschluss zu verbessern. Das Angebot richtet sich nicht mehr nur an Jugendliche, die ihren Hauptschulabschluss durch aktive Schulverweigerung gefährden, es können jetzt auch Jugendliche mit passiver Schulverweigerungstendenz in das Programm aufgenommen werden. Im Rahmen der Initiative JUGEND STÄRKEN wurde die Zahl der Standorte bundesweit von 75 auf rund 200 Anlauf- und Beratungsstellen erhöht
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ESF-Programm
Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
Das Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung ist Teil des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“, mit dem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft machen und Anreize für Unternehmen setzen möchte, sich für eine familienbewusste Personalpolitik zu engagieren. Das Förderprogramm richtet sich bundesweit an Unternehmen, die Angebote betrieblich unterstützter Kinderbetreuung für unter dreijährige Kinder ihrer Beschäftigten aufbauen oder bereits vorhandene Angebote weiter ausbauen wollen. Erklärtes Ziel des Bundesministeriums ist es, mit dem Programm zu einer nachhaltigen Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf beizutragen.
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Weitere ESF-Programme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Die Zusammenstellung weiterer ESF-Programme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie hier:
externe Informationen
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