Die ESF-Programme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist eines der fünf Bundesministerien, die den Europäischen Sozialfonds für Deutschland umsetzen. Es hat dazu insgesamt 17 Programme und Maßnahmen in den folgenden vier Schwerpunktbereichen entwickelt, die in der aktuellen Förderperiode 2007-2013 durchgeführt werden:
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf einschließlich Ausbau der Kinderbetreuung
- Chancengleichheit von Frauen und Männern im Erwerbsleben
- beschäftigungsfördernde Angebote für junge, insbesondere benachteiligte Menschen
- ältere Menschen in Gesellschaft und Wirtschaft.
Das Bundesfamilienministerium hat für die aktuelle ESF-Förderperiode beschlossen, wesentliche Teile ihrer ESF-Programme zentral von einer zwischengeschalteten Stelle (Regiestelle) durchführen zu lassen. Die ESF-Regiestelle des Bundesfamilienministeriums ist seit dem 01. Februar 2008 für folgende Programme zuständig:
ESF-Modellprogramm
JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region
Das Modellprogramm JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region zielt auf die Schaffung eines möglichst lückenlosen, durchgängigen und passgenauen Fördersystems für benachteiligte junge Menschen am Übergang zwischen Schule und Ausbildung/Beruf, welche nicht oder nicht mehr vom lokalen Fördersystem erreicht werden. Das Programm wird an bundesweit 35 Standorten umgesetzt, in deren Wirkungskreis es bereits Programme der Initiative JUGEND STÄRKEN gibt, aber noch keine lückenlose und durchgängige Förderung gewährleistet ist.
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ESF-Modellprogramm
'MEHR Männer in Kitas'
Mit der Initiierung des ESF - Modellprogramms 'MEHR Männer in Kitas' will das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bis 2013 die Entwicklung und Implementierung von Strategien zur Steigerung des Anteils männlicher Fachkräfte in Kindertagesstätten voranbringen.
Ziel ist es, im Rahmen der bundesweit 16 Modellprojekte in 13 Bundesländern das Interesse von Jungen und Männern am Beruf des Erziehers zu wecken, Männer bei der Entscheidung zu unterstützen, den Erzieherberuf zu wählen und die Perspektiven für Männer (und Frauen) im Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen zu verbessern.
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ESF-Modellprogramm
Perspektive Wiedereinstieg
Viele Mütter möchten nach einer mehrjährigen Familienpause gerne wieder in den Beruf zurückkehren, treffen aber auf Hürden. Um Wiedereinsteigerinnen in dieser schwierigen Phase optimal zu unterstützen und das Beratungsangebot für diese Zielgruppe in Deutschland nachhaltig zu verbessern, fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit das ESF-Modellprogramm "Perspektive Wiedereinstieg".
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ESF-Programm
Aktionsprogramm Kindertagespflege
Das Aktionsprogramm Kindertagespflege begleitet den Ausbau der Kindertagesbetreuung mit dem Ziel, die frühkindliche Bildung zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Zugleich soll potenziellen Tagespflegepersonen ein Anreiz gegeben werden, sich für diesen Beruf zu entscheiden und zu qualifizieren. Das Programm ruht insgesamt auf drei Säulen:
Neben der Förderung von insgesamt 160 Modellstandorten (Säule 1) steht die flächendeckende 160 Stunden-Grundqualifizierung der Tagespflegepersonen (Säule 2) im Vordergrund. Unter www.fruehe-chancen.de kann außerdem auf ein Internetportal zurückgegriffen werden, das fundierte Informationen zur Kindertagespflege bereithält (Säule 3).
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Weitere ESF-Programme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Die Zusammenstellung weiterer ESF-Programme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie hier:
externe Informationen
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